Trauma & Gewalt

Heft 02 / Mai 2018

Zwangsdoping im DDR-Leistungssport

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André Keil

Das systematische Doping im DDR-Leistungssport . Stand der journalistischen Aufarbeitung

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Zusammenfassung:

Die Unmenschlichkeit des Leistungssportsystems der DDR ist bis heute nicht ausreichend aufgeklärt. Der systematische Missbrauch von Kindern und Jugendlichen im DDR-Sport hat nach nahezu drei Jahrzehnten verheerende Konsequenzen für die Betroffenen zur Folge. Die geschädigten ehemaligen Sportler brauchen heute dringend Hilfe. Journalistische Recherchen haben zumindest dazu beigetragen, dass es heute auch wissenschaftliche Untersuchungen gibt. Nahezu täglich kommen Praktiken des DDR-Sports ans Tageslicht, die den Straf­tat­bestand der Körperverletzung erfüllen. Aber es gibt keine Gerechtigkeit für die Opfer, die Taten sind verjährt. Nachweise zum Einsatz von Steroiden, Schmerzpräparaten und Wachstumshormonen bei Kindern konnten mittlerweile erbracht werden, nunmehr treten aber die dramatischen Spätfolgen der im Trainingsalltag erfahrenen physischen und psychischen Gewalt bei den ehemaligen Leistungssportlern zutage. Das Aufspüren von Beweisen ist aufwendige und harte Recherchearbeit.

Summary:

Systematic Doping in East­German Competitive Sport – Latest results of journalistic research
Sufficient light has yet to be cast on the inhumanity of the GDR’s competitive sports system. Nearly three decades on, the devastating consequences of the systematic abuse of children and adolescents in East German sport have become fully apparent. Today, former athletes urgently require help in coming to terms with this abuse. Journalistic research has played a significant role in instituting scientific ­investigations on the matter. Almost daily, East German sport practices stand revealed that constitute offences classifi­able as »grievous bodily harm«. But there is no justice for the victims because the offences are time-barred. We have firmly established evidence of the use of steroids, painkillers and growth hormones in children. At present, the dramatic delayed effects of physical and mental cruelty/vio­lence in training routines undergone by former East German athletes are progressively coming to light. The detection of evi­dence is time-consuming and extremely research-intensive.

Résumé:

Trauma & Gewalt Jahrgang 12, Heft 02, Mai 2018
broschiert
ISSN: 1863-7167

Autoren in dieser Ausgabe

Harald J. Freyberger, Wolfgang U. Eckart, André Keil, Ines Geipel, Ines Geipel, Harald J. Freyberger, Adrian Gallistl, Jens Netzker, Simon Buhrmann, Anne Drescher, Jochen Buhrmann, Michéle Müller, Jörg Klewer, Harald Karutz, Peter Zimmermann, Christina Alliger-Horn, Kai Köhler, Alexander Varn, Melanie Zollo, Andreas Reichelt, Freihart Regner, Martin Daigger, Martin Daigger,


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