MERKUR

Heft 10 / Oktober 2020

Heft 857

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Uwe Volkmann fragt nach dem Zusammenhalt der Demokratie in der Krise. Jan von Brevern denkt über die Gattungslosigkeit der Gegenwartskunst nach, Wolfgang Kemp über die Prinzipien des Kunst-Kuratoren-Speak. Und Richard Schuberth porträtiert Ungarn als das Land der offenen Arme.


Merkur, Nr. 857, Oktober 2020

Sehr grundsätzlich fragt Uwe Volkmann angesichts der Pandemie, was eigentlich unsere Gesellschaft und unsere Demokratie (nicht nur) in der Krise zusammenhält (und ob diese Frage überhaupt ihre Berechtigung hat). Zum Glück ist Philip Manows Essay kein Beitrag zur Cancel-Culture-Debatte, auch wenn seine Auseinandersetzung mit den Kanzlisten nicht nur mit Kafka, sondern auch mit dem Cancellieren – also dem Durchstreichen – zu tun hat. Heinrich Niehues-Pröbsting hat beim Philosophen Hans Blumenberg studiert und zeichnet ein Bild vom Denker als Menschen.

In der Kunstkolumne denkt Jan von Brevern darüber nach, was es bedeutet, dass es in der Bildenden Kunst anders als in anderen Künsten eigentlich keine Genre- und Gattungseinteilung mehr gibt. Wolfgang Kemp nimmt sich noch einmal den internationalen Kuratoren-Speak "International Art English" vor.

Daniel Weidner diskutiert heutige Kulturkämpfe vor dem Hintergrund historischer Präzedenz. Auch historisch, auch mit Blick auf die Gegenwart: Richard Schuberth porträtiert Ungarn als Land der offenen Arme. Noch eine historische Spurensuche: Vanessa de Senarclens erzählt eine deutsch-polnische Bibliotheksgeschichte, Protagonist: Voltaire, Schauplatz: Lodz. Eckhardt Köhn wählt zu Martin Heidegger den bislang wenig beachteten trachten-hermeneutischen Zugang. In seiner Schlusskolumne befasst sich Robin Detje mit den Ängsten der (Reptilien)Menschen.


ESSAY

Uwe Volkmann
Böckenfördes Frage.
Zehn Kapitel zum »Staat in der Luft« in Zeiten der Krise
S. 5

Philip Manow
Mit Kanzlisten gegen Kanzlisten denken
S. 20

Heinrich Niehues-Pröbsting
Über meinen Lehrer Hans Blumenberg
S. 33

KRITIK

Jan von Brevern
Ästhetikkolumne.
Kunst ohne Gattung
S. 47

Wolfgang Kemp
Too Too-Much Much.
Ein neuer Blick auf International Art English
S. 57

MARGINALIEN

Daniel Weidner
Kulturkampf gestern und heute.
Eine Erinnerung in systematischer Absicht
S. 69

Vanessa de Senarclens
Verlegt, verwahrt und vergessen.
Die Bücher aus den ehemaligen deutschen Bibliotheken in Polen
S. 77

Richard Schuberth
Ungarn – Land der offenen Arme
S. 84

Eckhardt Köhn
Trachtenhermeneutik.
Fragen zu Martin Heideggers Anzug in den Marburger Jahren
S. 93

Robin Detje
Träumen Chemtrails von elektrischen Reptilienmenschen?
S. 101

MERKUR Jahrgang 74, Heft 857, Heft 10, Oktober 2020
broschiert
ISSN: 0026-0096

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