MERKUR

Heft 09 / September 2015

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Zitate aus dem Septemberheft, Nr. 796

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Werk eines Künstlers, der nur auf dem Primärmarkt präsent ist – der von einer Galerie vertreten wird, aber nicht im Auktionsmarkt Fuß gefasst hat –, nach einiger Zeit komplett seinen Wert verliert, liegt bei etwa 97 Prozent. Auch wenn neue Kunst in Galerien angeboten wird, die noch so fancy sind, zu Preisen von 5000 bis 50000 Dollar oder Euro – eine Generation später vermögen nur ungefähr drei Prozent der gezeigten Werke ihren Einkaufspreis wieder einzuspielen oder einen höheren Preis zu erzielen. Eine maximal peinliche Situation entsteht regelmäßig dann, wenn ein Kunstkäufer den Galeristen zum Rückkauf des Werks eines Künstlers bewegen will, den es auf dem Sekundärmarkt nicht gibt.

Ernst-Wilhelm Händler, Die Kunst, die Kritik und das Geld

 

Von dem Zeitpunkt, an dem die zeitgenössische Kunst ihren Anfang nahm, hat offenbar ein Wettlauf zwischen dem Kunstwerk und seiner technischen Reproduzierbarkeit begonnen. Und vielleicht diktiert ja dieser Wettlauf, diese Flucht nach vorn, die Form, die das Kunstwerk annimmt. Das zeitgenössische Kunstwerk entzieht sich der technischen Reproduzierbarkeit in dem Maße, wie diese voranschreitet und sich vervollkommnet. Das Werk wird heute Kunstwerk, sobald es nur seiner Reproduzierbarkeit einen Schritt voraus ist …

César Aira, Über die zeitgenössische Kunst

 

Die Entscheidungsfindung am Bundesverfassungsgericht – im Unterschied auch zu vielen anderen Verfassungsgerichten – ist wohl das Kollektivste, was ich mir vorstellen kann, und ich konnte es mir nicht vorstellen, bevor ich hierher kam. Als kritische Rechtswissenschaftlerin hätte ich vieles nicht geglaubt, was hier geschieht. Es kommt dem, was einige Diskurs nennen würden, schon sehr nahe. Das gilt für die Auseinandersetzung unter den Richterinnen und Richtern im Senat, die im Bundesverfassungsgericht sehr stark ritualisiert ist, und es gilt insbesondere für die letzte Phase der Beratung der großen Entscheidungen zu acht in einem Senat. Da ist sonst niemand dabei, auch nicht die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Monika Dommann/Kijan Espahangizi, Gespräch mit der Verfassungsrichterin Susanne Baer

 

Ein Auto fährt vor, ein Wagenschlag wird geöffnet, es schält sich eine Person aus dem Fond, sie geht in eines der zahl- und gesichtslosen Sitzungsgebäude durch eine Tür, die immer schon rechtzeitig geöffnet worden ist. Mitarbeiter mit dem obligatorischen Plastikhausausweis um den Hals weisen als »Streckenposten« in diesen unübersichtlichen Funktionalbauten den Weg in den Sitzungsraum. Vorher aber geht es eventuell noch zu einem Zwischenhalt für ein Kurzstatement bei den Journalisten mit ihren Kameras und Mikrofonen. »Arrival and doorstep«, so der journalistische Fachbegriff für dieses Ritual. Dann folgt der Schnitt auf den Korrespondenten, der uns diese zehn Meter Wegstrecke in einen Zusammenhang stellt: die Erderwärmung, der Nahostkonflikt, die Euro-Krise.

Philip Manow, Politikkolumne. Politisches Gehen

 

Überlegungen zur geplanten Obsoleszenz wurden besonders in den Vereinigten Staaten während der Weltwirtschaftskrise ab 1929 virulent. So wurde damals beispielsweise ernsthaft darüber diskutiert, ob man nicht Sollbruchstellen in neue Produkte einbauen sollte, um so den Konsum zu stimulieren (Krajewski). Aber auch hier sollte man etwas genauer hinsehen: Diese Diskussion reagierte nämlich auf die weitverbreitete Ansicht, die Große Depression sei das unerwünschte Resultat dauerhaft gesättigter Märkte gewesen. Die Automobil- und die Elektroindustrie gehörten zu den Boombranchen der zwanziger Jahre. Wenn aber erst jeder Amerikaner ein Auto und einen Kühlschrank hatte, musste die Wirtschaft dann nicht dauerhaft stagnieren? Vor dem Hintergrund solcher Debatten lagen Überlegungen zur geplanten Obsoleszenz nahe, in die Tat umgesetzt wurden sie jedoch höchstens punktuell.

Roman Köster, Ökonomiekolumne. Geplante Obsoleszenz

 

Die Biografien von Menschen, die unter einem totalitären Regime intellektuelle Arbeit verrichten, sind von Widersprüchen, Paradoxien und Ambivalenzen geprägt. Sträßner betreibt extensive Recherche, um in den darauf fußenden biografischen Skizzen den schreibenden Frauen Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, aber er fragt auch danach, wie sich die tatsächlichen Lebensumstände und ihre journalistische Arbeit zu den teils kurz nach dem Krieg, teils erst zwanzig Jahre später veröffentlichten Tagebüchern verhalten.

Ulrich Gutmair, Wie es wirklich war

 

 

Allein die Verwendung des Begriffs »der Kontinent« zeugt von der Unfähigkeit, Großbritannien in einen europäischen Kontext zu stellen. An Oberschulen und Universitäten wird British history noch immer und fast überall als eigenständiges Fachgebiet unterrichtet, im Gegensatz zu European, world, oder (in Oxford) general history. Wo imperial history einem standard course zur britischen Geschichte hinzugefügt wird, ist damit die Geschichte des britischen Empire gemeint. Dieser Provinzialismus hat sich in den letzten Jahren auch durch die wachsende Vorherrschaft der englischen Sprache und den scharfen Rückgang der Fremdsprachenkenntnisse britischer Studenten noch einmal erheblich verstärkt.

Emile Chabal/Stephan Malinowski, Gehört Großbritannien zu Europa?

 

Nach wie vor jedoch lässt sich die Union kaum anders verorten als irgendwo im Niemandsland zwischen Staatenbund und Bundesstaat, und in kaum einem Punkt stimmt die Lehre so sehr überein wie darin, dass sie weder das eine noch das andere ist. Der vom Bundesverfassungsgericht in der Maastricht-Entscheidung ins Spiel gebrachte Terminus »Staatenverbund« ist Ausdruck der Verlegenheit, das auch im weltweiten Maßstab singuläre Phänomen der EU in die überkommene Begrifflichkeit einzuordnen, nicht etwa bereits die Lösung dieses Problems.

Horst Dreier, Auf dem Weg zu den Vereinigten Staaten von Europa?

 

Um Geosoziologie betreiben zu können, brauchen wir auf der einen Seite eine Geografisierung der Soziologie, ebenso wie wir parallel dazu eine Biologisierung der Soziologie benötigen. Beides könnte als Geosoziologie auf der einen und Biosoziologie auf der anderen Seite langfristig womöglich zu einer materialistisch ausgerichteten Lebenssoziologie vereint werden, die sowohl die biologische Ausstattung des Menschen und deren Veränderung thematisiert, als auch nicht davon abstrahiert, dass sich Lebewesen stets in Räumen aufhalten, sich Häuser, Nester und Höhlen bauen, die sie bewohnen.

Markus Schroer, Konturen einer Geosoziologie

 

Damals existierte im Bezirk kein Supermarkt, so dass ich in kleinen Läden einkaufte. Milch, Käse und Eier bekam man nur im Milchgeschäft; Fleisch beim Fleischhauer, wo die Wiener Frankfurter hießen, andere Lebensmittel gab es beim Greißler – am Eingang stand ein Krautbottich mit einem Deckel, der von einem Pflasterstein beschwert wurde. Manchmal holte ich im Feinkostladen gegenüber der Haltestelle fünf Deka Salami und fünf Deka Liptauer unten in der Talgasse bei der Milchfrau.

Hans Dieter Schäfer, Wiener Leben

 

Am besten hat mir eine kleine Szene gefallen, in der Utz während eines Kuraufenthalts in Vichy in einem geschmacklos eingerichteten Hotelzimmer liegt, fürchterliches Heimweh nach seinem mittelmäßigen Leben in Prag und nach seinen aus der Zeit gefallenen Rokoko-Harlekin-Figuren aus Porzellan bekommt und sich von all seinen Plänen und Illusionen eines komfortablen Lebens im kapitalistischen Westen verabschiedet. Dieser Abschied von Illusionen im Liegen kam mir so bekannt vor, dass ich am liebsten sofort auch mit dem Sammeln von Porzellanfiguren beginnen wollte. Am besten sind immer die Romane, in denen man sich mit eher unsympathisch gezeichneten Protagonisten identifiziert.

Stephan Herczeg, Journal (XXX)

Zitate aus dem Septemberheft, Nr. 796

 

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Werk eines Künstlers, der nur auf dem Primärmarkt präsent ist – der von einer Galerie vertreten wird, aber nicht im Auktionsmarkt Fuß gefasst hat –, nach einiger Zeit komplett seinen Wert verliert, liegt bei etwa 97 Prozent. Auch wenn neue Kunst in Galerien angeboten wird, die noch so fancy sind, zu Preisen von 5000 bis 50000 Dollar oder Euro – eine Generation später vermögen nur ungefähr drei Prozent der gezeigten Werke ihren Einkaufspreis wieder einzuspielen oder einen höheren Preis zu erzielen. Eine maximal peinliche Situation entsteht regelmäßig dann, wenn ein Kunstkäufer den Galeristen zum Rückkauf des Werks eines Künstlers bewegen will, den es auf dem Sekundärmarkt nicht gibt.

Ernst-Wilhelm Händler, Die Kunst, die Kritik und das Geld

 

Von dem Zeitpunkt, an dem die zeitgenössische Kunst ihren Anfang nahm, hat offenbar ein Wettlauf zwischen dem Kunstwerk und seiner technischen Reproduzierbarkeit begonnen. Und vielleicht diktiert ja dieser Wettlauf, diese Flucht nach vorn, die Form, die das Kunstwerk annimmt. Das zeitgenössische Kunstwerk entzieht sich der technischen Reproduzierbarkeit in dem Maße, wie diese voranschreitet und sich vervollkommnet. Das Werk wird heute Kunstwerk, sobald es nur seiner Reproduzierbarkeit einen Schritt voraus ist …

César Aira, Über die zeitgenössische Kunst

 

Die Entscheidungsfindung am Bundesverfassungsgericht – im Unterschied auch zu vielen anderen Verfassungsgerichten – ist wohl das Kollektivste, was ich mir vorstellen kann, und ich konnte es mir nicht vorstellen, bevor ich hierher kam. Als kritische Rechtswissenschaftlerin hätte ich vieles nicht geglaubt, was hier geschieht. Es kommt dem, was einige Diskurs nennen würden, schon sehr nahe. Das gilt für die Auseinandersetzung unter den Richterinnen und Richtern im Senat, die im Bundesverfassungsgericht sehr stark ritualisiert ist, und es gilt insbesondere für die letzte Phase der Beratung der großen Entscheidungen zu acht in einem Senat. Da ist sonst niemand dabei, auch nicht die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Monika Dommann/Kijan Espahangizi, Gespräch mit der Verfassungsrichterin Susanne Baer

 

Ein Auto fährt vor, ein Wagenschlag wird geöffnet, es schält sich eine Person aus dem Fond, sie geht in eines der zahl- und gesichtslosen Sitzungsgebäude durch eine Tür, die immer schon rechtzeitig geöffnet worden ist. Mitarbeiter mit dem obligatorischen Plastikhausausweis um den Hals weisen als »Streckenposten« in diesen unübersichtlichen Funktionalbauten den Weg in den Sitzungsraum. Vorher aber geht es eventuell noch zu einem Zwischenhalt für ein Kurzstatement bei den Journalisten mit ihren Kameras und Mikrofonen. »Arrival and doorstep«, so der journalistische Fachbegriff für dieses Ritual. Dann folgt der Schnitt auf den Korrespondenten, der uns diese zehn Meter Wegstrecke in einen Zusammenhang stellt: die Erderwärmung, der Nahostkonflikt, die Euro-Krise.

Philip Manow, Politikkolumne. Politisches Gehen

 

Überlegungen zur geplanten Obsoleszenz wurden besonders in den Vereinigten Staaten während der Weltwirtschaftskrise ab 1929 virulent. So wurde damals beispielsweise ernsthaft darüber diskutiert, ob man nicht Sollbruchstellen in neue Produkte einbauen sollte, um so den Konsum zu stimulieren (Krajewski). Aber auch hier sollte man etwas genauer hinsehen: Diese Diskussion reagierte nämlich auf die weitverbreitete Ansicht, die Große Depression sei das unerwünschte Resultat dauerhaft gesättigter Märkte gewesen. Die Automobil- und die Elektroindustrie gehörten zu den Boombranchen der zwanziger Jahre. Wenn aber erst jeder Amerikaner ein Auto und einen Kühlschrank hatte, musste die Wirtschaft dann nicht dauerhaft stagnieren? Vor dem Hintergrund solcher Debatten lagen Überlegungen zur geplanten Obsoleszenz nahe, in die Tat umgesetzt wurden sie jedoch höchstens punktuell.

Roman Köster, Ökonomiekolumne. Geplante Obsoleszenz

 

Die Biografien von Menschen, die unter einem totalitären Regime intellektuelle Arbeit verrichten, sind von Widersprüchen, Paradoxien und Ambivalenzen geprägt. Sträßner betreibt extensive Recherche, um in den darauf fußenden biografischen Skizzen den schreibenden Frauen Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, aber er fragt auch danach, wie sich die tatsächlichen Lebensumstände und ihre journalistische Arbeit zu den teils kurz nach dem Krieg, teils erst zwanzig Jahre später veröffentlichten Tagebüchern verhalten.

Ulrich Gutmair, Wie es wirklich war

 

 

Allein die Verwendung des Begriffs »der Kontinent« zeugt von der Unfähigkeit, Großbritannien in einen europäischen Kontext zu stellen. An Oberschulen und Universitäten wird British history noch immer und fast überall als eigenständiges Fachgebiet unterrichtet, im Gegensatz zu European, world, oder (in Oxford) general history. Wo imperial history einem standard course zur britischen Geschichte hinzugefügt wird, ist damit die Geschichte des britischen Empire gemeint. Dieser Provinzialismus hat sich in den letzten Jahren auch durch die wachsende Vorherrschaft der englischen Sprache und den scharfen Rückgang der Fremdsprachenkenntnisse britischer Studenten noch einmal erheblich verstärkt.

Emile Chabal/Stephan Malinowski, Gehört Großbritannien zu Europa?

 

Nach wie vor jedoch lässt sich die Union kaum anders verorten als irgendwo im Niemandsland zwischen Staatenbund und Bundesstaat, und in kaum einem Punkt stimmt die Lehre so sehr überein wie darin, dass sie weder das eine noch das andere ist. Der vom Bundesverfassungsgericht in der Maastricht-Entscheidung ins Spiel gebrachte Terminus »Staatenverbund« ist Ausdruck der Verlegenheit, das auch im weltweiten Maßstab singuläre Phänomen der EU in die überkommene Begrifflichkeit einzuordnen, nicht etwa bereits die Lösung dieses Problems.

Horst Dreier, Auf dem Weg zu den Vereinigten Staaten von Europa?

 

Um Geosoziologie betreiben zu können, brauchen wir auf der einen Seite eine Geografisierung der Soziologie, ebenso wie wir parallel dazu eine Biologisierung der Soziologie benötigen. Beides könnte als Geosoziologie auf der einen und Biosoziologie auf der anderen Seite langfristig womöglich zu einer materialistisch ausgerichteten Lebenssoziologie vereint werden, die sowohl die biologische Ausstattung des Menschen und deren Veränderung thematisiert, als auch nicht davon abstrahiert, dass sich Lebewesen stets in Räumen aufhalten, sich Häuser, Nester und Höhlen bauen, die sie bewohnen.

Markus Schroer, Konturen einer Geosoziologie

 

Damals existierte im Bezirk kein Supermarkt, so dass ich in kleinen Läden einkaufte. Milch, Käse und Eier bekam man nur im Milchgeschäft; Fleisch beim Fleischhauer, wo die Wiener Frankfurter hießen, andere Lebensmittel gab es beim Greißler – am Eingang stand ein Krautbottich mit einem Deckel, der von einem Pflasterstein beschwert wurde. Manchmal holte ich im Feinkostladen gegenüber der Haltestelle fünf Deka Salami und fünf Deka Liptauer unten in der Talgasse bei der Milchfrau.

Hans Dieter Schäfer, Wiener Leben

 

Am besten hat mir eine kleine Szene gefallen, in der Utz während eines Kuraufenthalts in Vichy in einem geschmacklos eingerichteten Hotelzimmer liegt, fürchterliches Heimweh nach seinem mittelmäßigen Leben in Prag und nach seinen aus der Zeit gefallenen Rokoko-Harlekin-Figuren aus Porzellan bekommt und sich von all seinen Plänen und Illusionen eines komfortablen Lebens im kapitalistischen Westen verabschiedet. Dieser Abschied von Illusionen im Liegen kam mir so bekannt vor, dass ich am liebsten sofort auch mit dem Sammeln von Porzellanfiguren beginnen wollte. Am besten sind immer die Romane, in denen man sich mit eher unsympathisch gezeichneten Protagonisten identifiziert.

Stephan Herczeg, Journal (XXX)

MERKUR Jahrgang 69, Heft 796, Heft 09, September 2015
112 Seiten, broschiert
ISSN: 0026-0096

Autoren in dieser Ausgabe

Roman Köster, Ernst-Wilhelm Händler, César Aira, Monika Dommann, Kijan Espahangazi, Philip Manow, Ulrich Gutmair, Emile Chabal, Stephan Malinowski, Horst Dreier, Markus Schroer, Hans Dieter Schäfer, Stephan Herczeg,


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