MERKUR

Heft 03 / März 2014

Das könnte Sie interessieren

Flut und Boden

Roman einer Familie

Maos Großer Hunger

Massenmord und Menschenexperiment in China
Diese Ausgabe erwerben
Printausgabe vergriffen, Artikel als PDF erhältlich, siehe unten

Der ungarische Schriftsteller András Bruck warnt vor dem endgültigen Abgleiten seines Landes in die Diktatur. Der Physiknobelpreisträger Steven Weinberg zieht eine Bilanz der von ihm mitbestimmten Jahrzehnte in der Geschichte der Physik. Der Philosoph Cord Riechelmann bricht ein Lanze für spekulative und andere neuere Realisten. Und Simon Rothöhler denkt über die Bedeutung der Wiederholung in den neueren US-Fernsehserien nach.

>> Dieses Merkur-Heft digital (PDF, epub, mobi)

Im Märzheft (Nr. 778) verzweifelt der ungarische Schriftsteller András Bruck wortgewaltig am scheinbar unaufhaltsamen Weg seines Landes in die Diktatur: »Wir haben die Grauzone verlassen, unsere Lage wird von Monat zu Monat schlimmer. Das Rechtssystem ist den Bedürfnissen der herrschenden Partei angepasst, das Leben der Ungarn ist geprägt von Grunderfahrungen der Unberechenbarkeit, Unsicherheit und Angst.« Der Physiknobelpreisträger Steven Weinberg zieht eine Bilanz der vergangenen Jahrzehnte in der Kosmologie wie der Astrophysik und hält fest, »was wir wissen – und was nicht«. Bei Rasmus Althaus geht es um Kampf, Krieg, Völkerschlacht – und zwar Schlag auf Schlag mit den Brüdern Grimm. Und Heinrich Bosse denkt über die Bedeutung der Brot- und Schulwissenschaften nach.

In seiner Filmkolumne nähert sich Simon Rothöhler dem Wesen der neueren »Qualitäts«-Serien von der Frage nach Sinn und Wert der Wiederholung her. Werner Plumpe macht in seiner Ökonomiekolumne deutlich, dass das Streben aller europäischen Länder nach Exporterfolgen nur im Zusammenbruch enden könnte. Cord Riechelmann bricht eine Lanze für spekulative und andere neuere Realisten. Die zum hundertsten Jahrestag des Beginns des Ersten Weltkriegs erschienenen Bücher hat Thomas Speckmann gesichtet.

Über den Reiz von Jubiläen und Jahreszahlen denkt Thomas Thiemeyer nach. Malte Dreyer macht sich zusammen mit Jeannette Erdmann und Christoph Rehmann-Sutter Gedanken zur möglichen und nötigen Transparenz der mittlerweile leicht zugänglichen genetischen Informationen des Einzelnen. Steffen Groß erläutert, wozu die (meist mathematische) Modellbildung der Wirtschaftswissenschaften taugt – und wozu nicht. Joachim Nettelbeck beklagt das für Normalsterbliche wenig verständliche »Ministerialisch« der Wissenschaftsbürokratie. Ausgerechnet bei Rudolf Borchardt entdeckt Peter Sprengel diverse Verweise auf Wilhelm Busch. Stephan Herczeg setzt sein Journal fort.

MERKUR Jahrgang 68, Heft 778, Heft 03, März 2014
95 Seiten, broschiert
ISSN: 0026-0096

Autoren in dieser Ausgabe

András Bruck, Rasmus Althaus, Steven Weinberg, Heinrich Bosse, Simon Rothöhler, Werner Plumpe, Cord Riechelmann, Thomas Speckmann, Thomas Thiemeyer, Malte Dreyer, Jeanette Erdmann, Christoph Rehmann-Sutter, Steffen Groß, Joachim Nettelbeck, Peter Sprengel, Stephan Herczeg,


Unser Service für Sie

Zahlungsmethoden
PayPal (nicht Abos),
Kreditkarte,
Rechnung
weitere Infos

PayPal

Versandkostenfreie Lieferung
nach D, A, CH

in D, A, CH inkl. MwSt.
 
weitere Infos

Social Media
Besuchen Sie uns bei


www.klett-cotta.de/im-netz
Facebook Twitter YouTube
Newsletter-Abo

Klett-Cotta-Verlag

J. G. Cotta’sche Buchhandlung
Nachfolger GmbH
Rotebühlstrasse 77
70178 Stuttgart
info@klett-cotta.de