Familiendynamik

Heft 04 / Oktober 2018

Evidenzbasierung systemischer Therapie

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Terje Tilden

Das Tandem-Projekt in Modum Bad . Ein Erfahrungsbericht über die ­Integration von Forschung in die klinische Praxis

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Zusammenfassung:

Klinische Praxis und Psychotherapieforschung sollten sich im Idealfall gegenseitig bedingen und in einem produktiven Austausch stehen. Therapeuten sollten sich über Forschungsergebnisse informieren, während Forscher sich wiederum vergewissern sollten, dass ihre Untersuchungen für Kliniker auch tatsächlich relevant und hilfreich sind. Es existiert jedoch eine Kluft zwischen Forschung und klinischer Praxis. Durch Projekte, die Forschung als festen Bestandteil in den klinischen Alltag der Familienabteilung des Psychiatrischen Zentrums Modum Bad, Norwegen, integriert haben, konnten sich beide Bereiche einander annähern. Diese praxisorientierte Forschung arbeitet mit Daten, die in sehr kurzen Abständen von den Klienten in Form von klinischem Feedback erhoben werden und in der laufenden Therapie als Orientierungshilfe dienen. Dieselben Daten werden, auf Gruppenebene gesammelt, darüber hinaus auch unmittelbar für die Forschung genutzt. Der vorliegende Beitrag zeigt, wie es gelungen ist, dass praxisorientierte Forscher und Wissenschaftler des Psychiatrischen Zentrums in Modum Bad intensiv mit Klinikern zusammengearbeitet haben und so die Qualität der Behandlung verbessern konnten.

Summary:

The Tandem Effort: Integrating Research into Clinical Practice – Experiences from Modum Bad, Norway
Ideally, clinical practice and psychotherapy research should be mutually dependent and in a productive exchange. Therapists should be informed by research findings, and researchers should be assured by clinicians that research questions are clinically relevant and useful.Unfortunately, there is a gap between research and clinical practice. As a means to reduce this gap, projects that implement research as an integrative part of daily clinical routines at the Family Unit of Modum Bad Psychiatric Center in Norway have been successful. This practice-oriented research approach uses data which are collected frequently from clients as clinical feedback to inform the ongoing therapy. The same data, accumulated on a group level, are used for research purposes. This article presents experiences of how this initiative has contributed to increased collaboration between clinicians and researchers aiming at improving the quality of treatment.

Résumé:

Familiendynamik Jahrgang 43, Heft 04, Oktober 2018
broschiert
ISSN: 0342-2747

Autoren in dieser Ausgabe

Ulrike Borst, Christina Hunger-Schoppe, Thomas Fydrich, Jürgen Kriz, Stefan Lange, Michael B. Buchholz, Paul Hemmelmayr, Günter Amesberger, Terje Tilden, Christian Roesler, Dorett Funcke, Kerstin Dittrich, Kurt Lüscher,


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