Familiendynamik

Heft 04 / Oktober 2009

Frühe Psychosen und Familiendynamik

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Printausgabe vergriffen, Artikel als PDF erhältlich, siehe unten
Ulrike Borst, Volkmar Aderhold

Viele Wege in die Psychose . Neue Empirie zur alten Hypothese von Vulnerabilität und Stress

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Zusammenfassung:

Übersicht:Nach einem kurzen Überblick über die neusten Forschungsergebnisse zu Genetik und Neurobiologie der Schizophrenie werden Entwicklungs- und Umweltfaktoren aufgeführt, die das Risiko, an einer Schizophrenie zu erkranken, erhöhen. Als besonders bedeutsam haben sich unter ihnen die »sozialen« Stressoren Traumatisierung, Urbanizität, Ablehnung und soziale Notlage erwiesen. Die Kombination von genetischem und Umweltrisiko wurde in aufwändigen Adoptions- und High- Risk-Studien untersucht, die hier ebenfalls zusammenfassend dargestellt werden. Schlussfolgernd wird gefordert, präventive und therapeutische Ansätze vor allem im Abbau des sozialen Stresses und in der Unterstützung der Familien zu suchen. Hierfür muss eine neue, nicht stigmatisierende Kooperation mit den Familien gesucht werden. Aber auch die gemeinschaftliche und gesellschaftliche Verantwortung für junge Menschen mit Psychose-Risiko muss verstärkt wahrgenommen werden. Die Verengung der Forschungsperspektive auf die Neurowissenschaften ist aufzugeben.

Summary:

After a brief overview of the latest research findings on the genetics and neurobiology of schizophrenia, the authors discuss developmental and social-environment factors that heighten the risk of schizophrenia. The most important of these are the »social« stressors traumatization, urbanicity, social rejection (social defeat) and social adversity. The authors summarize ambitious adoption and high-risk studies that have investigated the combination of genetic and social risks. Their conclusion is that preventive and therapeutic approaches should concentrate on reducing social stress and supporting the families. This requires a new and non-stigmatizing form of cooperation with families. There should also be a stronger perception of the responsibility devolving on the community and society in general for young people with psychosis risks. The restriction of research to the neurosciences should be abandoned.

Résumé:

Familiendynamik Jahrgang 34, Heft 04, Oktober 2009
broschiert
ISSN: 0342-2747

Autoren in dieser Ausgabe

Hans Rudi Fischer, Ulrike Borst, Martin Hambrecht, Nils Greve, Martin Vedder, homas Hummelsheim, Niklas Baer, Tanja Fasel, Karl Kaser, Ulrike Borst, Volkmar Aderhold, Arist von Schlippe, Hans Rudi Fischer, Ulrike Borst, Ulrike Borst, Dominique Simon, Martin Rufer, David Reiss, Hans Rudi Fischer, Markus Chmielorz,


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