Familiendynamik

Heft 01 / Januar 2011

Neue Süchte – neue Beratungsformen

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Printausgabe vergriffen, Artikel als PDF erhältlich, siehe unten
Jochen Ernst, Diana Richter, Alexander Frisman, Ricarda Schmidt, Elmar Brähler

Elternschaft und Krebs . Befunde und Forschungsperspektiven

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Zusammenfassung:

In den letzten Jahren hat sich die psychoonkologische Forschung zunehmend einer Familienperspektive geöffnet, welche die Auswirkungen der somatischen und psychosozialen Leiden von KrebspatientInnen auf das Familiensystem verfolgt. Im Fokus stehen hierbei neben den Partnern der PatientInnen insbesondere die mitbetroffenen minderjährigen Kinder. Untersucht werden familiendynamische Prozesse und spezifische Einschränkungen und Belastungen sowie die Möglichkeiten, krebskranke Eltern und ihre Kinder im Kontext eines systemischen und familienfokussierten Interventionsansatzes wirksam zu unterstützen. Wenige Befunde gibt es zu der Frage, welche Belastungen für die PatientInnen selbst aus der Kumulation von Elternschaft und Krebsdiagnose entstehen, wie diese im familiären Umfeld verarbeitet werden und welche Veränderungen prospektiv im Verlauf beobachtbar sind. Der vorliegende Beitrag möchte diesen Fragen nachgehen. Zunächst wollen wir epidemiologische Daten zur Schärfung der Fragestellung heranziehen. Im Anschluss daran wird die Literatur zum Thema Elternschaft und Krebs ausgewertet, wobei die Befundlage insgesamt sehr begrenzt ist. Die Darstellung eines eigenen empirischen Forschungsansatzes, den wir im Rahmen eines von der Deutschen Krebshilfe e. V. geförderten Verbundprojektes bearbeiten, schließt den Beitrag ab.

Summary:

Parenthood and Cancer – Findings and Research Perspectives
In recent years, psycho-oncological research has increasingly broadened to encompass a family perspective observing the effects of the somatic and psychosocial sufferings of cancer patients on the family system as a whole. The focus here has been both on the partners of the patients and on the children (under 18) affected. Under investigation are dynamic processes in families, specific restrictions and strains, and also potentialities for providing effective support for parents with cancer and their children in the context of a systemic and family-oriented approach to intervention. Little has been done so far to cast light on strains deriving specifically from the accumulation of parenthood and a cancer diagnosis, how these strains are dealt with in the family environment, and the changes observable prospectively as the situation develops. This article inquires into these points. First we draw upon epidemiological data to give the issue the necessary definition. Then we evaluate the literature on parenthood and cancer, although at present the material available is scant. The article concludes with a description of an empirical research approach we are working on in the framework of an integrated project funded by Deutsche Krebshilfe e. V. (German Cancer Aid).

Résumé:

Familiendynamik Jahrgang 36, Heft 01, Januar 2011
broschiert
ISSN: 0342-2747

Autoren in dieser Ausgabe

Hans Rudi Fischer, Christine Huth-Hildebrandt, Barbara Bräutigam, Daniel Herz, Klaus Bredl, Heino Hübner, Astrid Riehl-Emde, Claudia Pauli-Magnus, Anette Bruder, Vanessa Sieler, Stefanie Engelken-Juki, Jochen Ernst, Diana Richter, Alexander Frisman, Ricarda Schmidt, Elmar Brähler, Peter Fraenkel, Hans Rudi Fischer, Franz Eidenbenz, Rosemarie Welter-Enderlin, Renate Lind-Krämer, Hans Rudi Fischer,


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