Familiendynamik

Heft 01 / Januar 2011

Neue Süchte – neue Beratungsformen

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Printausgabe vergriffen, Artikel als PDF erhältlich, siehe unten

Das Internet ermöglicht neue Kommunikations- und Interaktionsformen und lässt die Grenzen von realer und virtueller Welt fließend werden. Sowohl neue Süchte als auch neue Beratungs- oder Therapieformen entstehen.

So ist es für manche KlientInnen von Vorteil, sich per E-Mail beraten zu lassen: Der Weg zum Berater entfällt, die Zeitfenster für Aktion und Reaktion sind größer, und mancher Gedanke lässt sich schriftlich besser als mündlich ausdrücken. Doch wie kommt hierbei Begegnung zustande? Gelingt es KlientInnen, in der Online-Beratung Erfahrenes und Gelerntes in der realen Welt einzusetzen? Andererseits ermög lichen Massen-Online-Rollenspiele neue virtuelle Iden titäten und können zu Realitätsverlust führen. Wann lässt sich hier von Sucht sprechen, wie verläuft der Entzug bei solchen nicht-stoffgebundenen Süchten? Solchen Fragen gehen wir in diesem Heft nach. Christine Huth-Hildebrandt benennt Unterschiede zwischen synchroner und asynchroner Beratung und beschreibt Bereiche, in denen asynchrone Beratung nützlich sein kann. Der Beitrag von Brigitte Koch befasst sich mit den pragmatischen Aspekten der Online-Beratung. Barbara Bräutigam und Kollegen stellen ein Forschungsprojekt vor, das die Möglichkeiten psychosozialer Beratungsangebote im Web 3D am Beispiel von Second Life untersucht. Sogar der Einsatz eines Reflecting Teams wurde erprobt. Heino Hübner beschreibt, wie Spieler sich in den Endlosschleifen des Online-Seins verfangen und welche therapeutischen Chancen es gibt, Süchtigen den Ausstieg aus der virtuellen Welt zu ermöglichen. In den Über-Sichten stellt Peter Fraenkel mit der »Therapeutischen Palette« einen Rahmen für die Integration verschiedener Methoden in der Paartherapie vor. In den ersten Seiten-Blicken berichten Claudia Pauli-Magnus und Kolleginnen über ein mit qualitativer Methodik evaluiertes Projekt zur Kooperation von Fachleuten in der Beratung werdender Eltern nach Pränataldiagnostik. In den zweiten Seiten-Blicken befassen sich Jochen Ernst und KollegInnen mit der Frage, welche Belastungen für Patienten aus der Kumulation von Elternschaft und Krebsdiagnose entstehen, wie diese im familiären Umfeld verarbeitet werden und welche Verläufe beobachtbar sind.

Familiendynamik Jahrgang 36, Heft 01, Januar 2011
broschiert
ISSN: 0342-2747

Autoren in dieser Ausgabe

Hans Rudi Fischer, Christine Huth-Hildebrandt, Barbara Bräutigam, Daniel Herz, Klaus Bredl, Heino Hübner, Astrid Riehl-Emde, Claudia Pauli-Magnus, Anette Bruder, Vanessa Sieler, Stefanie Engelken-Juki, Jochen Ernst, Diana Richter, Alexander Frisman, Ricarda Schmidt, Elmar Brähler, Peter Fraenkel, Hans Rudi Fischer, Franz Eidenbenz, Rosemarie Welter-Enderlin, Renate Lind-Krämer, Hans Rudi Fischer,


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